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Was kostet eine Salon-Website

Von Jan Vancak· Gründer von YourSalon4 Min. Lesezeit

Kurze Antwort: Eine Salon-Website kann von einer kleinen monatlichen Gebühr für einen Baukasten bis zu einer größeren Einmalsumme für eine individuelle Agenturlösung reichen. Für die meisten Salons genügt eine einfache, schnelle Seite mit Preisliste und Buchungs-Button völlig — und die ist günstig zu haben. Prüfen Sie konkrete Zahlen immer bei zwei bis drei Anbietern in Ihrem Markt (Deutschland und Österreich unterscheiden sich); die Spannen unten sind nur illustrativ.

Ein Preis sagt nichts aus, solange Sie nicht wissen, wofür Sie genau zahlen. Schlüsseln wir die Kosten auf, damit Sie sehen, wo sich Sparen lohnt und wo nicht.

Wofür Sie tatsächlich zahlen

  • Domain (z. B. ihrsalon.de oder .at) — eine kleine Jahresgebühr. Die Wahl behandelt wie Sie Ihren Salon benennen.
  • Hosting — wo die Seite läuft; bei Baukästen meist enthalten, sonst monatlich.
  • Design und Erstellung — der größte Posten. Er hängt davon ab, ob Sie selbst bauen, eine Vorlage nutzen, einen Freelancer oder eine Agentur beauftragen.
  • Buchungsanbindung — damit Kunden sofort buchen. Die Anbindung der Online-Terminbuchung zählt für einen Salon mehr als die Optik.
  • Fotos — eigene gute Fotos wirken besser als Stock; manchmal braucht es einen Fotografen.
  • Pflege — Preise, Öffnungszeiten und Texte aktuell halten. Planen Sie das laufend ein, nicht nur einmalig.

Was eine Seite wirklich braucht, fasst die Übersicht der Website-Essentials zusammen — zahlen Sie nicht für Funktionen, die Sie nicht nutzen.

Vier Wege zur Salon-Website

VarianteGrobe EinmalkostenMonatlichKontrolleFür wen
Selbst im BaukastenniedrigniedrigmittelStart, kleines Budget
Vorlage + Einrichtungniedrig bis mittelniedrigmitteldie meisten Salons
Freelancermittelniedrighochspezielle Anforderungen
Agenturhochmittelam höchstenmehrere Standorte, starke Marke

Ich nenne die Zahlen bewusst nicht als Fakten — Preise variieren je nach Anbieter und Region. Holen Sie ein Angebot ein und vergleichen Sie den Umfang, nicht nur den Preis.

Einmalige vs. laufende Kosten

Viele fragen „was kostet das" und meinen die Einmalsumme. Eine Seite hat aber auch laufende Kosten: Domain, Hosting, eventuell ein Baukasten- oder Buchungssystem-Abo und Zeit fürs Bearbeiten. Rechnen Sie beides zusammen — eine günstige Seite, die dann monatlich etwas kostet, kann über zwei Jahre teurer sein als eine teurere Einmallösung. Dieselbe Logik nutzen Sie bei den Kosten der Salon-Eröffnung.

Rechnen Sie Ihre 3-Jahres-Kosten aus

Tragen Sie Ihre eigenen Zahlen in den Rechner ein und vergleichen Sie die Szenarien über 36 Monate. Ein günstiger Baukasten mit Monatsgebühr kann am Ende teurer sein als eine Einmallösung, sobald Sie auch Ihre Zeit für die Pflege einrechnen. Der Rechner nutzt nur die Werte, die Sie eingeben — es sind keine Marktpreise.

3-Jahres-Kostenrechner für die Salon-Website

Dieses Modell rechnet mit Ihren eigenen Zahlen, nicht mit Marktpreisen. Wählen Sie ein Szenario als Ausgangspunkt und überschreiben Sie die Werte mit Ihrer Realität.

Geschätzte Kosten über 3 Jahre

4.080 €Gesamt über 36 Monate

113 € ≈ pro Monat im Schnitt

Einmalige Kosten300 €
Monatlich × 36540 €
Jährliche Posten × 3360 €
Ihre Zeit × 36 Monate2.880 €

Formel: einmalig + (monatlich × 36) + (jährlich × 3) + (Stunden × Satz × 36)

Die Vorgabewerte sind nur beispielhafte Schätzungen — keine Marktpreise und kein Wechselkurs. Das Ergebnis ist ein Modell auf Basis Ihrer Eingaben.

Beispielbudgets (illustrativ)

  • Minimaler Start. Baukasten oder Vorlage, eigene Handyfotos, Buchung angebunden. Niedrige Einmalkosten und eine kleine Monatsgebühr. Reicht für den Ein-Personen-Betrieb.
  • Standard-Salon. Vom Freelancer angepasste Vorlage oder professionelle Onepage-Seite mit Preisliste, Galerie und Buchung. Höhere Einmalkosten, wenig Pflege.

Das sind nur Rahmen, die Sie mit echten Angeboten füllen. Am schnellsten starten Sie, indem Sie ein kostenloses YourSalon-Konto erstellen und die Buchung aktivieren, bevor Sie eine große Seite angehen — was enthalten ist, vergleichen Sie auf der Preisseite.

Wie Sie nicht zu viel zahlen

  • Starten Sie mit einer kleinen, schnellen Seite und erweitern Sie nach echtem Bedarf.
  • Zahlen Sie nicht für Animationen und Effekte; Kunden wollen Preisliste, Kontakt und einen Buchungs-Button.
  • Sorgen Sie dafür, dass die Seite mobil gut läuft und schnell lädt — das hängt mit den SEO-Grundlagen der Website zusammen.
  • Halten Sie Domain- und Seitenzugänge auf Ihren Namen, nicht nur beim Anbieter.

Häufige Fehler

  • Teure Seite ohne Buchung. Eine schöne Seite ohne Buchungsmöglichkeit bringt keinen Umsatz. Ob sich eine Seite überhaupt lohnt, behandelt braucht ein Salon eine Website.
  • Stockfotos und fremder Stil. Eigene Bilder und konsistentes Branding schaffen mehr Vertrauen.
  • Einmal bauen, dann vergessen. Veraltete Preise und Öffnungszeiten schrecken schneller ab als ein altes Design.
  • Anbieterbindung. Ohne Zugänge sind Sie von einem Anbieter abhängig.

Schnelle Checkliste

  • Domain auf den eigenen Namen
  • Schnelle, mobil optimierte Seite
  • Preisliste und Öffnungszeiten
  • Ein sichtbarer Buchungs-Button
  • Eigene Fotos
  • Ein Plan für laufende Updates

Eine Salon-Website muss nicht teuer sein — sie muss nützlich sein. Starten Sie einfach, binden Sie die Buchung an und investieren Sie in die Optik erst, wenn die Seite tatsächlich Kunden bringt.

Häufige Fragen

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